Welpennothilfe e.V.

Hotline: 0171-6896262

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    gerettete Tiere seit dem 01.01.2010

    Wir brauchen Pflegestellen!

  • Hunde

  • Katzen

  • Jungtiere – sonstige

  • Rechte an Bildern & Beiträgen

    Wer ein Foto oder einen Beitrag an den Welpennothilfe e.V. schickt, erklärt, sämtliche Rechte hieran zu besitzen und überträgt dem Welpennothilfe e.V. alle Rechte zur Veröffentlichung in allen Medien, zur Bearbeitung, Archivierung und Weiterveräußerung.
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Vermittlung

Bitte unseren Online-Fragebogen... nutzen!

Diesen Fragebogen senden Sie bitte ausgefüllt an vermittlung@welpennothilfe.de..., wenn Sie sich für eines unserer Tiere interessieren.

 


 

Wie läuft eigentlich eine Vermittlung bei uns ab?

 

  1. Sie füllen unseren Online-Vermittlungsfragebogen... aus.
    Sie können ihn auch ausdrucken und an die Geschäftsstelle (Welpennothilfe e.V., Lilienthalstr. 40A, 14612 Falkensee) auf dem Postwege übersenden.

     

  2. Nach kurzer Zeit werden wir uns bei Ihnen melden & den weiteren Ablauf der Vermittlung besprechen.
    Bitte beachten Sie, dass alle Verantwortlichen des Welpennothilfe e.V. ehrenamtlich tätig sind & sich deshalb neben dem Tierschutz i.d.R. auch noch um Beruf, Familie, Haushalt und die eigenen Tiere zu kümmern haben. Wir bitten deshalb um Geduld & Verständnis, wenn wir etwas verzögert reagieren. Sie dürfen uns aber gerne anrufen, um den Sachstand in Erfahrung zu bringen.

     

  3. Sie besichtigen das gewünschte Tier in der Pflegestelle.
    Hinweis: Alle unsere Tiere befinden sich in privaten Pflegestellen mit Familienanschluss in und um Berlin.

     

  4. Wenn die "Chemie" stimmt & Sie Ihr "Traumtier" gefunden haben, bitten wir Sie Ihre Entscheidung noch einmal zu überdenken.
    Hinweis: Sie können "Ihr" Tier am Tag der Besichtigung  N I C H T  gleich mitnehmen. Alle Welpen sind suuuupersüß und niedlich. Dies führt häufig dazu, dass das "Vernunftzentrum" bei uns Menschen zeitweise ausgeschaltet wird; Glauben Sie uns bitte, wir wissen worüber wir schreiben! Deshalb haben wir obligatorisch eine 24-Stunden-Bedenkzeit eingeführt, in der Sie fernab vernunftlähmender niedlich-süßer Einflüsse Ihre Entscheidung überdenken können.

     

  5. Sie teilen uns Ihre Entscheidung mit.
    Hinweis: Bitte teilen Sie uns auch mit, wenn Sie sich gegen ein Tier entschieden haben, damit wir unsere Vermittlungsbemühungen sofort wieder aufnehmen können. Wir sind Ihnen auf keinen Fall böse, wenn Sie sich gegen ein Tier entscheiden!! Genau deshalb haben wir ja die Bedenkzeit eingeführt.

     

  6. Wir organisieren eine Vorkontrolle.
    Hinweis: Wir möchten, dass unsere Pflegetiere ein gutes Zuhause finden. Deshalb wird Sie ein Mitglied unseres Vereins oder ein Tierschutzhelfer besuchen kommen. Hier kann es insbesondere bei Wohnorten außerhalb von Berlin zu Verzögerungen kommen. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere obigen Erläuterungen.

     

  7. Der Tag der Übereignung ist da!
    Hinweis: Wir benötigen Ihren PA/Reisepass und die vereinbarte Vermittlungsgebühr in Höhe von 200,00€/Hund bzw. 80,00€/Katze.

 

An wen wir unsere Hunde NICHT vermitteln:

1. Wir vermitteln grundsätzlich keine Hunde in Hof- und Zwingerhaltung.

2. Wenn Sie noch sehr jung sind, gehen wir davon aus, dass sich in Ihrem Leben noch sehr viel ändern kann. Der Beruf, die Lebensumstände und vieles mehr. Viele Tierschutztiere in den Tierheimen und Pflegestellen gibt es deshalb, weil das Tier plötzlich stört, ein Kind geboren wird, der Halter umzieht … Wenn Sie jung sind, haben Sie es schwerer, uns davon zu überzeugen, dass Sie an alle Eventualitäten gedacht haben und für die schwerwiegende Entscheidung, ein Tier in Ihr Leben zu holen, auch die nötige Reife (Stichwort: Verantwortung) besitzen.

3. Oft raten Psychotherapeuten oder Psychologen im Rahmen von Depressions-Therapien oder Angst-Therapien dazu, ein Hund anzuschaffen. Manchmal hilft das wirklich. Oft geht das daneben! Auf Kosten der Hunde.

Unsere Hunde sind keine Versuchsobjekte für derartige Therapieversuche. Wir raten Ihnen dringend von der Anschaffung eines Hundes ab. Versuchen Sie es zunächst mal als Gassi-Geher oder Pflegestellen-Hilfe.

4. Wenn Sie (noch) in einer Wohngemeinschaft wohnen, so stehen wir dem zunächst skeptisch gegenüber. Es gibt Ausnahmen, aber diese sind selten. Überzeugen Sie uns!

5. Wenn Sie bereits in einer (kleinen) Wohnung leben und schon einige Hunde Ihr eigen nennen, so überlegen Sie genau, ob tatsächlich unbedingt noch ein weiterer Vierbeiner hinzukommen muss. Nur unter bestimmten Voraussetzungen (z. B. Arbeitstätigkeit ganztags draußen) ist es tatsächlich zumutbar für einen weiteren Hund, zu Ihnen zu ziehen. Wir prüfen die Voraussetzungen genau.

6. Sie sind männlich, Ihre Ehefrau ist schwanger oder hat gerade ein Kind bekommen und Sie wollen jetzt noch einen Hund dazunehmen, weil ja gerade mal jemand zu Hause ist? – In den seltensten Fällen ist es bei der Betreuung eines Säuglings tatsächlich praktisch machbar, auch die Bedürfnisse eines Welpen zu erfüllen. Das geht schon los mit der Stubenreinheit. Wir bezweifeln nicht, dass Sie einmal eine tolle Hundefamilie werden, aber ist das wirklich der günstigste Zeitpunkt?

7. Sie haben tolle Pläne mit Ihrem neuen Hund? Agility, Hunde-Frisbee, Dog-Dancing? Sie sind (über)eifrig, sehr ehrgeizig und wollen schnelle Erfolge mit Ihrem Hund vorweisen? Sie können endlich einmal zeigen, was in Ihnen steckt und es den anderen beweisen? Überprüfen Sie Ihre Einstellung: Geht es hier um Sie oder um Ihren Hund? Was ist, wenn der Hund sich als ungeeignet erweist? Wenn sein Stress-Level beim Hundesport so hoch ist, dass es ihm kein Spass macht? Sind Sie darauf vorbereitet? Warum machen Sie nicht bei Marathon-Läufen mit oder werden Europa-Schwimm-Meister? Das ist allemal besser, als den Hund zu Leistung zu treiben und Sie können hinterher immer sagen: Das haben Sie ganz allein geschafft!

8. Sie glauben an die Allmacht der "Dominanz", den "Alpha-Wurf" und der zur Hunde-Erziehung unbedingt notwendigen "Züchtigung" eines Hundes? Notfalls mittels (Stachel) Würger, Teletakt oder Sprüh-Halsband? Körperliche Züchtigung mittels gezielter Schläge helfen auch? – Machen Sie, dass Sie wegkommen! Mit Ihnen wollen wir nichts zu tun haben.

9. Sie sind berufstätig – mehr als vier Stunden außer Haus? Einen Welpen aufzuziehen ist ein Ganz-Tags-Job! Auch hier geht es bereits los mit der Stubenreinheit. Wir vermitteln Welpen nicht an Menschen, die den ganzen Tag außer Haus sind. Erwägen Sie bitte je nach Ihrer persönlichen Abwesenheitszeit, ob Sie nicht eventuell einen Junghund oder einem älteren Hund besser ein Zuhause schenken können.

 


 

Der im Mai 2008 verstorbene Schauspieler und Hundeexperte Gert Haucke hat für die Überlegungen zum Hundekauf 10 Gebote aufgestellt.
Wer sich daran hält, macht mit einem neuen Hund garantiert nichts falsch! 

  1. Du sollst keinen Hund kaufen, wenn nicht alle Familienmitglieder davon begeistert sind und bereit sind, feste Verpflichtungen zu übernehmen.
  2. Du sollst keinen Hund kaufen, wenn Du keine Zeit und kein Geld hast, keine Geduld und keine Nerven.
  3. Du sollst keinen Hund kaufen, wenn Du nicht gern läufst. Wer einen Hund mit dem Hinweis verkauft, der brauche keinen Auslauf, ist ein Betrüger.
  4. Du sollst keinen Hund kaufen, wenn Deine Kinder einen "Spielkameraden" haben möchten. Hunde und Kinder müssen in einem sorgfältig beobachteten Lernprozess erfahren, wie sie miteinander umzugehen haben.
  5. Du sollst keinen Hund kaufen mit der Erwartung auf dessen Leistungen. Er wird dich enttäuschen.
  6. Du sollst keinen Hund kaufen, den Du angeleint nicht halten kannst, ihm also körperlich nicht gewachsen bist.
  7. Du sollst keinen Hund kaufen, wenn Du ein Reinlichkeitsfanatiker bist oder Hypochonder. Er wird dich hysterisch machen.
  8. Du sollst keinen Hund kaufen, wenn du kein zärtlicher, kein liebevoller Mensch bist. Er wird neben dir seelisch verkümmern und deshalb bösartig werden.
  9. Du sollst keinen Hund kaufen, ohne Dich vorher durch gute Bücher darüber zu unterrichten, was ein Hund ist.
  10. Ein Hund ist kein Handelsobjekt, sondern ein hochsensibler Weggefährte des Menschen. Du sollst ihn niemals übernehmen von Menschen, die ihre Welpen verschicken, zu viele davon haben, verschiedene Rassen anbieten oder vom Verkauf der Hunde leben. Wer verantwortlich züchtet, kann das nicht. Nur Hunde aus glücklichen Familien können auch deine Familie beglücken.

 

 
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