Erstellt von Claudia am 24. August 2010
Geschlecht:
weiblich
Rasse:
Hauskatze
Alter:
Anfang Juni 2010
Herkunft:
Katja kam mit ihren Geschwistern über unsere Spandauer Tierschützerin zu uns. Die Kleinen waren ohne Mutter.
Ankunft bei der Welpennothilfe:
Donnerstag, den 08. Juli 2010
Charakter und Eindrücke:
Katja ist ein neugieriges, verschmustes und unglaublich verspieltes Kätzchen, dass nun ihren Platz in ihrer eigenen Familie sucht.
Katja ist stubenrein, gechipt, geimpft und wird inkl. Kastrationsgutschein abgegeben.
Pflegestelle:
Franzi H. aus Falkensee
Vermittlung und Kontakt:
0170-3669607
oder 0172-3204191
oder 0160-8312390
oder info (ät) welpennothilfe.de
Informationen zum Ablauf der Vermittlung: Bitte HIER klicken
Vermittlungsfragebogen: Direkt zum Fragebogen bitte HIER klicken
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Erstellt von Claudia am 24. August 2010
In der letzten Woche entwickelten sich die drei kleinen Pumas enorm weiter. Sie werden nicht nur täglich hübscher, man kann sie auch von Tag zu Tag kaum noch unterscheiden. Glücklicherweise sind die Drei charakterlich völlig unterschiedlich, so dass sie sich auf diese Weise unterscheiden. Mittlerweile kann ich Katja und Janine problemlos streicheln und mit ihnen kuscheln. Jeden Morgen, nachdem mein Wecker die üblichen „Kikirikiii“ – Töne von sich gibt, fordern sie ihre Kuscheleinheiten ein. Katja liebt es Köpfchen zu geben und ihr Schnurren ist unverwechselbar – sie brummt wie ein uralter kaputter Rasenmäher. Janine dagegen wirkt noch leicht irritiert, doch eine streichelnde Hand lässt sie sich auch nicht entgehen. Nur Ilja, der Hahn im Korb, verzichtet noch auf Schmuseeinheiten. Dabei bin ich felsenfest davon überzeugt, dass in ihm ein großer Genießer steckt, der nur darauf wartet heraus zu kommen, um mit Katja um die Wette zu brummen.
Eines Abends, als Henrik seine legendäre Käsesauce kochte, gelang es mir doch tatsächlich, dass alle drei Katzen gleichzeitig an je einem meiner, mit Käsesauce garnierten, Finger leckten. Das war vielleicht ein Bild! Die Pumas scheinen Henriks Käsesauce genauso schmackhaft zu finden wie ich.
Insgesamt betrachtet sind die beiden Mädels bei Weitem neugieriger und offener neuen Dingen gegenüber. Als eine Freundin mich besuchte, nahmen Katja und Janine sie gleich in die Mangel, um bespielt zu werden.
So schön, toll und amüsant diese Katzen auch sind (und das sind sie wirklich!), eins kann ich überhaupt nicht ausstehen. Jede einzelne Nacht gegen 3.30 Uhr beginnen sie ihren, ach so übermäßigen, Aktivitätsdrang auszuleben. Sie rennen, fliegen und hopsen auf meinem Bett (in dem ich friedlich träume) umher, dass die Wände wackeln und der Putz fast von der Decke fällt. Eines Nachts war es so schlimm, dass ich wohl leichte Wutanfälle bekam und in meinem Zimmer herum rief, worauf Henrik mich am nächsten Morgen fragte, ob ich noch alle Tassen im Schrank hätte. Ja, habe ich. Bis auf eine, die wurde von den Katzen zerdeppert – nachts.
Franzi


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Erstellt von Claudia am 29. Juli 2010
Seit über zwei Wochen beherrschen nun wieder drei kleine Kätzchen mein Zimmer.
Katja, Janine und Ilja haben sich mittlerweile gut eingelebt und ihr Reich voll und ganz in Beschlag genommen. Doch es war ein langer Weg dorthin.
Als winzige schwarze Babykätzchen bewohnten sie zunächst einen abgesperrten Bereich meines Zimmers und schon allein mein Anblick aus drei Metern Entfernung ließ sie in einem lautstarken Fauchgesang ausbrechen. Sollte ich gar versuchen sie zu berühren, zischten sie wie giftige Kobras und wichen in die hinterste Ecke zurück. Es ist schon erstaunlich wie 4 cm kleine Wesen wild fauchend den bösen Puma nachahmten.
Aber gut, ich lasse ihnen Zeit.
Äußerlich betrachtet unterscheiden sich die „Mini-Pumas“ kaum. Nur ihre Einstellung zu uns Menschen lässt erkennen, wer wer ist. Die kleine Janine ist besonders neugierig und schnell zeigte sich ihr Talent als grandiose Ausbrecherkönigin. Klammheimlich schob sie Nacht für Nacht die Barriere ein Stück auf und entließ ihre Geschwister in die große Freiheit meines Zimmers. Nach der dritten Nacht musste ich einsehen, dass ich heranwachsende Halbwüchsige nicht länger einsperren konnte. Seitdem erkunden sie jeden noch so kleinen Winkel meines Zimmers. Besonders gerne toben sie in meinem fein säuberlich geordneten Bücherregal herum und es bereitet ihnen eine große Freude sämtliche, meiner heiß geliebten, Bücher auf den Boden zu schubsen…
Sobald die Schwarzen Drei etwas zutraulicher sind, werde ich sie in die abenteuerreiche Quarantäne setzen, damit sie ihre Energien ausnahmsweise mal sinnvoll einsetzen. Immerhin schaffte ich es schon, dass die Kätzchen sich nicht mehr bei meinem Anblick vor Ekel schüttelten. Wir kommen uns täglich näher und Schritt für Schritt verlieren sie ihre Angst vor mir. Zwar darf ich sie noch nicht anfassen ( natürlich streichle ich sie trotzdem ), doch sie erkannten, dass ich eine super Spielpartnerin bin. Wer sonst könnte so faszinierende Ballbewegungen durchführen?
Ich hoffe sehr, dass die kleinen Pumas bald vollständig ihre Angst vor Menschen verlieren und ich auch endlich auf meine Kuscheleinheiten komme. Denn seien wir mal ehrlich, Katzen erst fangen zu müssen um sie dann unter Zwang zu kuscheln, ist auch nicht das Wahre…
Franzi und die Mini-Pumas



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