Erstellt von Julianna am 4. August 2010
… auch zwei tolle Zwergenhunde
Ach, winken viele ab, wenn ich mit den beiden unterwegs bin, das sind ja „Fußhupen, Dauerkläffer und Taschentölen“ wird gelästert. Tja, ihr lieben Mitbürger, was wisst ihr schon davon, was ich hier für wunderbare Welpen gerade aufziehe?!
Ich hatte hier schon Welpen, die bei einem einfachen Anschlagen meiner Haushunde vor Respekt unters Sofa gekrochen sind und wenn ich Pech hatte, wurde sich vor Schreck noch schnell eingepinkelt.
Das werde ich bei Chenoa und Dyami garantiert nie erleben!
Denn diese Handvoll Hund mal zwei, stehen vor den verbellenden Haushunden und brüllen kräftig mit.
Die Macht wird bei ihnen sein!
Okay, das die kleinen Ruten der Minis dabei wie verrückt wackeln, in freudiger Aufregung, wen sie nun um den Finger (uups, Pfötchen) wickeln können, schreib ich hier fairerweise nicht. Ich kann und werde die Kleinen nicht anders beschreiben können, als absolut gesunde, kernige Spaßvögel.
Okay, sie sind klein, aber sie sind OHO mit dreifachem Ausrufungszeichen!!!
Wer nun meint, sich aufs Sofa legen zu können, weil so eine Fußhupe keinen Auslauf benötigt, macht einen großen Denkfehler. Wer meint, dass so ein Hundchen sich prima in eine Tasche verstauen lässt, um damit shoppen zu gehen, hat ebenfalls falsch gedacht. Und wer der Meinung ist, die beiden wären *Tussenhunde*, der hat dann mal gar keine Ahnung.
Laufen, rennen, Kämpfe der wildesten Art untereinander, Löcher buddeln und Wasserläufer im Teich fangen, das wollen diese kleinen Helden auf vier Beinchen. Kein Hindernis, welches nicht erklommen wird, kein Hügel, auf dem nicht wie wild getobt wird, auch wenn’s den einen oder anderen Welpen dann mal rückwärts von den Pfoten haut und er bis unten runterkullert. Rauf auf die Beine und weiter geht’s!
Richard Löwenherz wäre begeistert gewesen, wenn er diese zwei Hunde in seiner Garde gehabt hätte.
Mit viel Mut, bezaubernder Pfiffigkeit und immer einem butterweich schmelzendem Blick in den kleinen Schnuten werden hier, seitdem die
beiden bei uns sind, Grenzen ausgetestet und teilweise auch überschritten, aber so, dass ich mich vor Lachen manchmal kaum halten kann. Nix desto, meine Erziehung greift. Naja… fast
So bin ich, auf Grund der Pflege von Paola, ja momentan dazu *verdonnert*, mein Nachtlager im Wohnzimmer aufzuschlagen. Ja, wenn die kleinen Indianer es denn zulassen.
Ich nehme also den Schlafsessel, klappe diesen auseinander, mach das Bettlaken drauf, lege Kopfkissen und Zudecke hin und dann, kommen zwei kleine verschlafenen Hundchens aus ihrem Korb, erobern wackelnd, krabbelnd und zappelnd mit großer Kraftanstrengung ihrerseits MEIN Nachtlager. Platzieren sich exakt mittig….öhhhhhm …und ich hab dann null Chance überhaupt, mein Haupt dort, in irgendeiner Form, die mein Chiropraktiker noch erlauben würde, nieder sinken zu lassen.
Nehme ich die Kleinen nun vom Sessel (nochmals betonen möchte: Mein Bett) runter, trage sie behutsam in IHR Bettchen, muss ich feststellen, das, während ich Nr. 1 zurücklege, die Nr. 2 schon wieder sich MEINER Schlafstätte ermächtigt hat und sich in MEINEM Laken räkelt. Die Macht wird bei IHNEN sein? NEIN, die Macht ist bei ihnen! MEIN *Bett* ist nun also MEIN Sofa! Basta!!! Da kommen die kleinen Miniterroristen nämlich noch nicht rauf. Noch nicht !
Mit tierlieben Grüßen vom
Karinsche aus Falkensee