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Archiv für die '- Aufzucht von Minischweine' Kategorie

Neue Trainingsvideos mit Elvira & Fionella

Erstellt von Claudia am 15. August 2010

Jule aus Wildenbruch übt fleißig mit unseren Minischweinchen und sie ist begeistert über das schnelle Lernen.

Zwei Videos gibt es von unseren Schweinchen und hier könnt ihr sie sehen:

Elvira lernt einen Ring mit ihrem Rüssel auf zunehmen, bitte HIER klicken

Elvira lernt ein Transportbox zu öffnen und zu schließen, bitte HIER klicken

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Des einen Freud ist des anderen Leid oder Einer zieht aus, der andere ein

Erstellt von Claudia am 18. Juli 2010

Heute sind meine mir so liebgewordenen Schweinchen Elvira und Fionelle ausgezogen. Es bleiben Welpennothilfe-Schweinchen und sie werden ab und an ihre Gast-Auftritte mit ihrem neuem Frauchen Jule bei uns haben. Jule wird mit ihnen weiterarbeiten und so dafür sorgen, dass sie die gleiche geistige Anregung bekommen wie bei mir. Dennoch war mir das nur ein schwacher Trost …

Die lustigen Schweinchen werden mir enorm fehlen … Würde unser Haus nicht so blöd in einem Wohngebiet liegen, es wären unsere Schweinchen geworden. Ich brauch wohl halt doch einen Bauernhof …

Kaum ist die Quarantäne ein paar Stunden leer und aufgeräumt, so klopfen die nächsten Gäste bereits an die Tür. Acht noch nicht einmal einwöchige Stockenten-Kücken wurden heute von einer Falkenseerin gebracht, weil die Mutter fortflog und über Stunden nicht wieder erschien. Sie sind noch so klein, dass sie mit dem halben Körper durch das engmaschige Gitter passen und beinahe entwischt wären. Sie haben deshalb zunächst einmal den geräumigen Kaninchenstall in der Quarantäne bezogen.

Nun, jetzt bin ich keine Schweinemutter mehr, sondern eben mal eine Stockenten-Mutter :-)

Claudia Hauer

PS: Sollte die Mutter doch noch zurückkehren, wird sie eingefangen und zu ihrem Nachwuchs gebracht, so dass die Familie in die Freiheit entlassen werden kann.

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Elvira liebt Haucke

Erstellt von Claudia am 17. Juli 2010

Wieder ist ein neues Video entstanden von unserem Minischweinchen Elivra und dem Welpen Haucke. Das Video ist nicht mehr "up-to-date" und Haucke inzwischen um einiges mobiler geworden. Aber die Liebe zwischen den beiden ist die gleiche :-)

Viel Spass: Zum Video

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Die Superschweine: Elvira und Fionella

Erstellt von Claudia am 6. Juli 2010

In der Mittagspause des Welpennothilfe-Bürotages habe ich die Zeit genutzt, um mit meinen Schweinchen ein wenig Spass zu haben. Die Resultate seht ihr auf youtube. Bitte klickt hier

Claudia Hauer

PS: Ich habe tolle Schweine!

PPS: Ich danke der armen Julianna, die sich fast eine ganze Nacht und einen Tag durchs Schneiden und Verarbeiten der Videos gewuselt hat! Ganz lieben Dank!

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Elvira & Haucke: Nicht mehr einsam

Erstellt von Claudia am 1. Juli 2010

Es ist mir eine unglaubliche Foto-Session gelungen: Den Spass einzufangen, den Haucke und Elvira heute mittag miteinander beim Spielen hatten. Seht selbst und freut Euch mit mir über die Harmonie der Zwei. Elvira ist extrem vorsichtig beim kleinen Haucke und es gab nicht ein einziges Mal Unstimmigkeiten.

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Schweinisch anstrengend

Erstellt von Claudia am 30. Juni 2010

Fünf Wochen sind meine Schweinchen jetzt bereits alt und es ist Zeit für einen neuen Bericht.

Ein deutlicher Wandel prägt nun die Zeit, denn meine Minis sind zwar noch äußerst jung, aber mit zunehmenden Alter voller Flausen im Kopf und einer großen Langeweile, die gelindert werden will. Auch bedürfen die Heranwachsenden nun eines straffen Erziehungsprogrammes, da sie sonst gnadenlos und unbarmherzig jede Schwachstelle zu ihren Gunsten regeln. … Und das ist mega-anstrengend :-)

Zunächst habe ich die Schweinchen an den Freilauf auf dem kompletten Grundstück gewöhnt. Man möge meinen, dass mehr als 1000 qm doch erstmal reichen würden, um Neugier und Erkundungsdrang zu befriedigen. Ich kann versichern – das ist nicht so! Jeden Tag holte ich also einen neuen Hund mit in den Freilauf und zu meiner Überraschung gab es keinerlei Probleme – auch nicht mit Pamuyas Jagdinstinkt, der beim übermütigen Losrennen und Flitzen durchaus ausgelöst werden könnte.

Es wird niemanden überraschen, dass Josephine die Schweinehüterin schlechthin ist. Ihr schließt sich Pamuya an und so sind die Schweinchen niemals unbeaufsichtigt. Es gibt bei den Hündinnen klare Aufgabenverteilungen: Josie passt mütterlich auf und hütet, hält die Schweinchen zusammen und führt sie ggf. zurück. Pamuya hingegen ist diejenige, die auf Ordnung und Sauberkeit achtet. So reinigt sie gründlich die Nasen der Minis nach dem Fressen und begutachtet genauestens jeden Kratzer, der sich auf der Haut finden lässt. Zudem hat sie den Job, Josephine beim Hüten zur Hand zu gehen und sie zu unterstützen.

Luna hingegen hält sich im Hintergrund. Nur wenn Elvira zu frech wird und an ihrer Pfote knabbert, wirkt sie etwas verzweifelt. Knut dagegen verfolgt wie immer seine alte Strategie: Ich dulde Dich, aber zolle mir den gebührenden Respekt! So musste sich die nicht hören wollende Elvira am zweiten Tag eine "Ansage" von Knut gefallen lassen, womit diese Sache endgültig geklärt war.

Elvira & Fionella laufen nun in Haus und Garten frei herum. Wie die Hundeklappe funktioniert, haben die beiden bereits nach zwei Tagen begriffen und nutzen sie. Meine Katzen haben fast ein Jahr dafür gebraucht …

Ein großes Problem für mich war die Fresslust der Kleinen. Besonders Elvira ist ein unglaublich intelligentes Schwein und scheut keine Mittel, um ihren Willen – hier Hunger – durchzusetzen. So kam sie im zwei Stunden-Takt schreiend an und verlangte nach Futter. Die Bäuche wuchsen und wuchsen und die Minis sahen wirklich zwischenzeitlich ziemlich unförmig aus. Seit drei Tagen mache ich nun "Melonen-Diät". Das schmeckt ihnen unwahrscheinlich lecker, hat aber wenig Kalorien. Viel Frischkost und Minischweinchen-Futtermischungen und Babymilch ergänzen den Speiseplan. Heute sehen sie zwar immer noch gut genährt aus, aber eben nicht mehr so überdimensioniert. Ein kleiner Erfolg.

Gerade Elvira musste ich jedoch schleunigst beibringen, dass sie durch anhaltendes, tösendes Schreien nicht ihren Willen bekommt, was nach dem dritten Tag Konsequenz scheinbar auch erfolgreich verläuft. Statt dessen wurde sie ignoriert, der Kontakt verweigert, rausgeschickt oder schlimmstenfalls unter Protestgeschrei in die Quarantäne zum Abkühlen verfrachtet. Und siehe da: Sie kann jetzt auch mal in die Küche kommen, ohne mich anzuschreien ;-)

Der größte Schweinehirte,  meine lieben Leser, ist jedoch – und man mag es kaum glauben – mein Mann! Er liebt die Schweine, gibt außerordentlich bereitwillig und gern die Flasche, schubbert und scheuert und lacht sich kaputt über die Schweine. So viel Spass hatte er noch niemals mit meinen Pflegetieren.

Seit gestern habe ich nun mit dem Clickertraining begonnen. Ich bin gespannt, was sich damit den Schweinchen beibringen lässt und was uns gemeinsam einfallen wird. Auch muss ich nun gegen die Langeweile das erste "Intelligenz-Spielzeug" einsetzen, um Elvira und Fionella angemessen zu beschäftigen. Hierzu dann im nächsten Bericht mehr.

Claudia Hauer

 

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Hund-Schweinchen-Tage

Erstellt von Claudia am 19. Juni 2010

Obwohl ja noch nicht viel Zeit vergangen ist, seit der letzte Bericht erschien, erleben wir hier mit unseren Minis täglich Neues. Es gibt so viele wundervolle Momente und einige davon, möchte ich Euch erzählen.

Beide Schweinchen sind im Charakter völlig unterschiedlich. Und das Schöne an dieser Sache ist, dass der eine seine Schwachstellen da hat, wo der andere seine Stärken hat und umgekehrt. Als diejenige, die ich die Schweinchen anleite und pflege, habe ich somit das große Los gezogen: Ich habe IMMER Erfolg, egal was ich tue und egal, was ich gerade von den Schweinchen möchte. Einer von beiden löst die Aufgabe, einer von beiden treibt mir stets ein breites Grinsen ins Gesicht. Schlechte Laune gibt es nicht mit und bei den Schweinchen, das habe ich nun gelernt.

Immer wenn ich heimlich denke, dieses Schweinchen ist bombastisch und mein kleiner Favorit, tut das andere Schweinchen etwas, was mich ebenso berührt und es gibt wieder Gleichstand auf der Favoriten-Skala.

Elvira ist die Neugierige, Aufgeschlossene und Mutige. Wie selbstverständlich sie mit den Hunden umgeht, besonders mit Josephine, ist für mich jedes Mal ein wahrhaftes Schauspiel. Sie schnäuzelt und klettert sogar auf Josephines Rücken. Sie kann auch schon drüberhüpfen – natürlich muss Josephine dabei liegen. Die beiden nehmen sehr offen und äußerst freundschaftlich Kontakt miteinander auf und kommunizieren miteinander.

Fionella hingegen ist die Zurückhaltendere. Sie hat ihre Stärken in der ruhigen Bewältigung des Lebens und der Aufgaben. Sie ist völlig gelassen und deshalb die erste, die schon einige Zeit das Geschirr tragen kann (leider ist sie aus dem Brustband jetzt auch rausgewachsen, es lässt sich vorne nicht mehr schließen). Sie ist es auch, die auf meinen Schoß geklettert kommt, um dort in aller Seelenruhe ihr Nickerchen zu halten. Eine gute Gelegenheit, die Hautschuppen sanft vom Kopf, um die Augen und um die Schnauze abzubürsten.

Lachen musste ich gestern vormittag über Elviras Sandküsse. Dieses "Küssen" scheint wirklich ein Zeichen äußerst fröhlicher Stimmung und besonderer Zuneigung zu sein, denn sie tut dies ausschließlich bei mir und Josephine. Nachdem ich zwei Tage nach meinem Geschmack viel zu wenig Zeit für meine Minis hatte, freute ich mich gestern vormittag, mal wieder ausgiebig Zeit für die Schweinchen zu haben. Ich schaute den beiden zu, wie sie im Sandkasten spielten. Vorher hatte ich sie noch gründlich eingecremt und der Sand blieb wie erwartet massenhaft an der Schnauze hängen. So schaute mir Elvira in mein fröhliches Gesicht und machte sich  zielstrebig auf den Weg – zu meinem Mund (ich lag im Gras). Ganz ehrlich: Ich zögerte kurz, denn wer hat schon Sandküsse gern … aber nur kurz. Zwei Tage zu wenig – endlich Zeit und Muße und offenbar freute sich Elvira so sehr, dass ich bei ihr war und schon war es geschehen: Knutschend stupste mir Elvira ihre Sandschnute an die Lippen.  Der Sand knirschte zwar gewaltig in meinen Zähnen, aber dennoch musste ich herzlich lachen über diese Aktion.

Claudia Hauer

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Bonus für Nacht-Schwärmer … (157)

Erstellt von Claudia am 19. Juni 2010

Elvira & Pamuya

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Nachtrag zu meinem gestrigen Bericht: Schweinische Nachrichten

Erstellt von Claudia am 18. Juni 2010

Irren ist bekanntlich nur allzu menschlich: Schrieb ich gestern  noch, dass Pamuya und Schweinchen wohl keine Freunde werden, so kann ich heute berichten, dass Freundschaft geschlossen wurde :-)

Pamuya wurde freundlich und neugierig heute von den Schweinchen begrüßt. Pamuya bedankte sich tausendfach bei mir, dass sie endlich, endlich auch einmal mit in den Schweinchenbereich durfte. Sie demonstrierte gleich ihre friedlichen Absichten und schleckte Elvira ab, die das bitter nötig hatte, weil sie vorher im Sandkasten gespielt hatte.

Offenbar hatten sich die Minis inzwischen an Pamuyas Aussehen, ihre Fieplaute und ihr wenig zurückhaltendes Wesen gewöhnt :-)

Claudia Hauer

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Schweinische Nachrichten

Erstellt von Claudia am 17. Juni 2010

Die Tagen vergehen wie im Fluge und es gibt viel Neues über meine schweinischen Mitbewohner zu berichten. Das Wichtigste: Sie wachsen und gedeihen prächtig.

Heute haben sie das erste Mal ernsthaft Nahrung aus einem Schüsselchen gefressen. Tagelang hatte ich es bereits mit Ferkelstarter, einem Futterbrei für Schweinchen, versucht, was meine Mini-Pigs jedoch strikt ablehnten. Heute hatte ich dann mal diesen Brei gegen Frischkost getauscht (Banane, in Milch eingeweichte Hörnchen/Zwieback und Baby-Breie). Es muss köstlich geschmeckt haben, denn beide Schüsselchen waren im nu leer. Besonders Fionella scheint da eher die Pfiffige zu sein, denn sie war die Erste, die den Gaumenschmaus entdeckte.

Mein Mann hat sich tagelang um die Gunst von Elvira & Fionella bemüht. Er hat Fläschchen gegeben (!!!) und auf dem Bauche rutschend um Sympathie gebettelt: Gestern morgen trugen seine Bemühungen dann endlich Früchte: Sie mögen ihn nun und akzeptieren ihn. Er mag die Schweinchen wirklich sehr gerne. Auch für mich hat das gerade jetzt ziemlich viele Vorteile, denn gerade die erste Fütterung kann er mir nun abnehmen, damit ich zunächst mal die Welpen füttern kann.

Elvira & Fionella haben ihre Scheu gegenüber Menschen und Tieren fast völlig abgelegt. Josephine kann sich frei in der Quarantäne bewegen, ohne dass sie in Panik ausbrechen. Pamuya wirkt nach wie vor eher erschreckend auf die Minis. So richtig Freunde scheinen sie nicht werden zu wollen.

Viele neue Dinge gab es in dem sonnigen Alltag meiner Schützlinge. So haben beide einen wundervollen riesengroßen Sandkasten mit Spielsand zum Wühlen bekommen. Der ist der Hit! Ein schmaler Steg führt zu ihm hinauf und sie meistern diesen hervorragend. Auch haben wir mit dem Geschirrtraining begonnen. Beide sind zwar nicht wirklich begeistert, aber sie akzeptieren das Stückchen Stoff auf ihrer Haut. Sogar den Bauchgurt konnte ich schon schließen. Das Kopfband passt leider nur noch der zierlichen Fionella – Elvira ist schon längst rausgewachsen.

Da der Tagesrhytmus weitgehend gleich für die Schweinchen gestaltet wird, geht es regelmäßig nach der 2. Morgenfütterung raus an die frische Luft. Innerhalb weniger Tage haben die Schweinchen dies gelernt und gehen flugs nach der Flasche unverzüglich in die Weidenbox, mit der ich sie dann in die Quarantäne bringe. Gerade das Boxentraining ist eine gute Sache, erleichtert es doch später einmal das Autofahren oder etwaige Gänge zum Tierarzt.

Die täglichen Bürstenmassagen sind heißgeliebt und die Mini legen sich wohlig auf die Seite, damit ich auch recht gut an die Bauchpartie herankomme.

Da die Kleinen nun begonnen haben, selber Nahrung aufzunehmen, kann ich mit dem Clickertraining beginnen. Das wird ziemlich spannend und die bereits in der Vergangenheit gezeigte Intelligenz verspricht eine Menge Spass und Potential. Ich bin gespannt!


Claudia Hauer

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