Buch-Empfehlung: Futterprobleme bei Hunden
Erstellt von Claudia am 17. Februar 2009
Unsere Welpen-Bibliothek ist um ein wundervolles Buch reicher. Ich möchte unseren Lesern dieses Buch kurz vorstellen und auch unseren Hundehaltern dieses Buch als Basis-Literatur wärmstens ans Herz legen.
Die Autorin, Dr. Vera Biber, ist praktizierende Tierärztin und hat sich schon früh auf das Thema Ernährung spezialisiert. Sie weiß also genau, wovon sie spricht. Auf dem Internationalen Hunde-Symposium konnte ich Frau Dr. Biber schon mal in Natura kennenlernen.
Ich bin kein Fan von wissenschaftlichen Erläuterungen, hochkomplizierten Tabellen und Fachfloskeln – umso mehr, wenn es eine praktikable Sache wie Ernährung und Fütterung betrifft. Nun muss ich ehrlicherweise gestehen, dass mich zunächst der Buchtitel etwas abschreckte: Probleme? – Haben wir die nicht genug? Futterprobleme? – Hab ich als Barfer grundsätzlich eigentlich nicht. Fortbildung – na gut, ich kauf es für den Verein, weil vielleicht hier und da doch mal ein Welpenfall mit einem ausgeprägten Futterproblem daherkommen kann.
Als ich begann, dieses Buch zu lesen, schwappte meine Begeisterung schon nach den ersten Seiten hoch. Super einfach, sehr sympathisch, nachvollziehbar und vor allem verständlich geschrieben und keinesfalls nur hochkomplizierte Futterprobleme des Hundes unter die Lupe nehmend. Im Gegenteil, der Leser erfährt hier Grundlegendes und völlig unkompliziert alles zur Ernährung seines Vierbeiners. Das I-Tüpfelchen sind dann die praktischen Ausführungen zur Analyse des Kotes, anhand dessen jeder befähigt wird, Missstände oder Unpässlichkeiten tagtäglich mit einem Blick auf die Hinterlassenschaften seines Hundes selbst aufzuspüren.
Es bleibt im Grunde keine Frage offen. Auch die Argumente der Industrie, dass nur Fertigfutter allein die superausgewogene und vitaminoptimierte Zusammenstellung böte, werden hier besprochen.
Eine der wichtigsten Erkenntnisse für mich war der Satz: Kein gesunder Hund überfrisst sich an gesunder, vollwertiger, abwechslungsreicher Nahrung! Diese Erfahrung konnte ich schon häufig bei Welpen, Junghunden und auch unseren erwachsenen Hunden machen (Knut möchte ich da mal außen vor lassen, weil durch seine im Vorfeld sicher nicht optimale Diät, seinen ganz anderen Lebensstart und meiner “Herum-Experimentiererei” sein Hunger-Gefühl absolut noch nicht ausbalanciert ist). Für alle Hunde gilt jedoch: Mal schaufeln sie rein, bis sie nicht mehr können und mal lassen sie phasenweise das Futter stehen und fasten freiwillig (übrigens ein ganz natürlicher Vorgang).
Darmsanierung und Futterumstellung findet der Interessierte ebenso wie Auswirkungen einer schlechten Ernährung aus tierärztlicher Sicht.
Fazit: Das beste Buch über Ernährung, was ich je gelesen habe und absolut empfehlenswert! Ein wichtiges Basis-Buch für jeden Hundehalter, welches in keinem Schrank fehlen sollte.
Für jeden, den ich begeistern konnte, hier gleich ein Link zum Bestellen:
sslsites.de/pfotenversand.de/n...ie=10000&warengruppe=10002
Claudia Hauer
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