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Archiv für die 'Regenbogenbruecke' Kategorie

Wir sehen uns wieder, Sönke

Erstellt von Claudia am 28. Juli 2010

Meinem Tagebucheintrag vom 01. Mai 2006 folgend berichtete ich über unsere zwei Neuzugänge, Renate und Sönke, die viel zu jung in unsere Hände gekommen waren. Wie so viele Welpen waren sie bis zur Aufnahme weitestgehend isoliert aufgewachsen. Sie zitterten wie Espenlaub, so schrieb ich damals.
Ich weiß noch, wie reizend ich diese beiden Schäferhundwelpen fand, wie ich Schritt für Schritt mit ihnen in Richtung Leben ging. Als wäre es gestern gewesen, so sehe ich mich auf dem Rasen in der Sonne sitzen, gemeinsam mit meiner Freundin, die mich besuchte, Renate auf meinen Beinen, Sönke daneben. Beide hingen zusammen wie Pech und Schwefel.

Sönke und Renate wurden zusammen vermittelt, doch war es keine so glückliche Vermittlung, denn obwohl die Besitzer tierlieb, freundlich und guten Willens waren, konnten sie den Hunden nicht die Sicherheit geben, die sie zum gesunden Entwickeln benötigten. Mit ca. einem Jahr häuften sich die Probleme und Renate musste ausziehen. Man hoffte, damit alle Probleme zu lösen. Doch das hat Sönke das Herz gebrochen. Er hatte sämtliches Vertrauen verloren und der einzige große Halt in seinem Leben war weg. Bald nach Renates Auszug ist er über die Regenbogenbrücke gegangen.

Wie ich heute erfahren habe, lebt Sönke nicht mehr. Diese Nachricht hat mich schwer erschüttert und tief betroffen gemacht.

Ich möchte Sönke auf diesem Wege – auch so viele Jahre nach seinem Tod – noch Geleit zum Land hinter der Regenbogenbrücke geben.  Wir sehen uns wieder mein Freund – und ich versprech Dir, ich hör Dir zu. All das, was Du Deinen Menschen, all den unzähligen Hundetrainern, den Hundepsychologen, denen Du versuchtest, Deinen Schmerz, Deine Verzweiflung, Deine Wut mitzuteilen, sagen wolltest, kannst Du erzählen. Ich bin da!

Claudia Hauer, Deine Pflegemami

Schwester Renate

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Olberich hat den Kampf verloren

Erstellt von Claudia am 21. Juli 2010

Ein vermutlich äußerst aggressiver Magen-Darm-Virus hat es geschafft, das junge Leben von Olberich auszulöschen. Olberich ist tot.

Nachdem Olberichs Zustand weder stabilisiert noch verbessert werden konnte, sämtliche Medikamente keinerlei Wirkung zeigten und der Hund die ganze Nacht vor Schmerzen jammerte und schrie, haben die Pflegestelle, die Tierärztin und ich entschieden, den kleinen Kerl zu erlösen. Er ist ganz sanft einfach eingeschlafen.

Es tut uns unendlich leid, dass wir ihm nicht helfen konnten. Der Gedanke an die Regenbogenbrücke ist der einzige Trost, der uns bleibt.

Wir alle danken der Pflegemami Karin für die enorm liebevolle Intensivbetreuung in den Tagen und Nächten. Sie hat letztlich dafür gesorgt, dass Olberich einige schöne Wochen in seinem Leben verbringen durfte. Ein weiterer Dank geht an die Tierarztpraxis Frau Dr. Zachow, Tierärztin Frau von Well und die Praxishelferin, die alles in ihrer Macht stehende taten, um das Ruder doch noch rumzureißen und um das wirklich äußerst sanfte Einschläfern des Tieres.

Machs gut Olberich. Eines Tages werden wir uns wiedersehen!

Claudia Hauer

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Julius

Erstellt von Claudia am 24. Juni 2010

Der letzte Gang

Bin ich krank und schwach
und quälende Pein hält ständig mich wach -
was Du dann tun mußt – tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Daß du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag – mehr als jemals geschehen -
muß Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.

Wir lebten zusammen in wenigen Tagen voll Glück.
Furcht vor dem Muß? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, daß ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.

Begleite mich dahin, wohin ich gehen muß.
Nur – bitte bleibe bei mir bis zum Schluß.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit – ich bin sicher – wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Ein vertrauter Blick, ein Seufzer, ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme Dich nicht, wenn Du es bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es darf nicht sein, daß Dein Herz um mich weint.
 

Heute nachmittag habe ich Julius von seinen Leiden erlösen lassen und ihn auf den Weg zur Regenbogenbrücke begleitet. Dieser Tag heute wird mir als einer der schlimmsten und schwärzesten Tage meines Lebens im Gedächtnis bleiben.  Julius hatte keinerlei Chance.Stündlich baute er ab. Ich höre sein Schreien und Klagen noch als wäre er hier bei mir, direkt in seinem Körbchen. Sein Ringen nach Luft nahm mehr und mehr zu und es gab nichts, was ich noch für ihn tun konnte, außer sein Köpfchen hochhalten und seinem Körper eine Stütze sein. Immer wieder wachte er auf, hustete und begann zu schreien. Manchmal hatte ich Glück und er ließ sich durch sanftes Klopfen wieder beruhigen. Manchmal aber bekam er Panik. Todesängste, weil er drohte innerlich zu ertrinken (die Lunge ist zu). Ich werde diese panischen Angstschreie mein Leben lang in meinem Kopf behalten und nie vergessen können. Vielleicht liegt das daran, dass ich quasie "vorgeschädigt" bin und auf Husten mir nahestehender Menschen (und Tiere) höchst problematisch reagiere, habe ich doch vor vielen Jahren meinen eigenen Vater an Lungenkrebs und seinem eigenen Blute ersticken sehen …

Nein, liebe Leute, ich habe das psychisch nicht alleine geschafft. Unter vielen Tränen, die in den vergangenen Stunden geweint wurden, habe ich in einer der letzten Panik- und Erstickungsattacke meine Freundin angerufen. Ich flehte sie an, so schnell wie möglich zu mir zu kommen, weil ich diese Anfälle alleine nicht mehr ertragen kann. Ein Tier so leiden zu sehen, ist eine ganz schlimme Geschichte und für mich eine absolute Ausnahmesituation. 1,5 Stunden half sie mir, die Zeit bis zur Öffnung der Tierarztpraxis zu überbrücken. Ohne sie wäre ich vermutlich irre geworden im Kopf, denn ich war sehr, sehr verzweifelt. So brauchte ich die Last nicht alleine tragen und es trug sich leichter.

Der Tierarzt war bereits auf unseren Besuch vorbereitet, denn er wusste natürlich schon seit gestern, dass die Aspirationspneumonie ausnahmslos tödlich endet und nicht geheilt werden kann. So hörte er den Julius ab und innerhalb weniger Minuten lag der kleine Kämpfer in Narkose, ehe er dann die tödliche Injektion bekam. Julius Herz war schon sehr geschwächt.

Noch lange haben wir mit dem Tierarzt gesprochen, welche Problemkreise im Falle Julius alles eine Rolle gespielt haben könnten. Jedenfalls hat das Verschlucken von Nahrung, so man mit dem Sauger (und nicht mit der Spritze) füttert und das Tier alleine saugt, meist nur dann tödliche Konsequenzen, wenn Anomalien, innere Missbildungen oder  ähnliches vorliegen. Es wäre möglich, dass der Welpe schon bei der Geburt Fruchtwasser aspiriert hat. Der apathische Zustand von Julius in den ersten Tagen nach der Ankunft hat ganz sicher Gründe, einige davon hat der Tierarzt ausführlich erläutert. Bei gesunden Tieren ist das Verschlucken jedenfalls zumeist keine lebensgefährliche Angelegenheit.

Ich war sehr erleichtert, dass Julius letzte Qualen ein Ende fanden und er nicht länger leiden musste.

Es war eine schwierige Zeit und viele Menschen haben mitgeholfen, sein Leben zu retten. Ihnen gebührt mein Dank!

Claudia Hauer

PS: Haucke geht es prächtig und er wächst und gedeiht.

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Freud ist tot

Erstellt von Claudia am 4. Dezember 2009

Allein nach schöner Zeit

Vorüber gezogen
sind die Stunden
mit dir.
Sie waren
warm und weich.

Jetzt tickt die Uhr
härter als je zuvor,
denn in jedem Schlag
liegt
Sehnsucht nach
Wiederkehr.

(Wybranietz-Allert)

 

Der Schmerz nagt an uns und zerfrisst unsere Seele. Der Tag ist grau, genauso wie unsere Gemüter und unsere Gedanken. Wir wollen nicht glauben, dass wir den Kampf um Freud verloren haben.

Ich wünschte, es wäre möglich, den Schmerz alleine zu tragen. Franzi diese Zeit zu ersparen, die jetzt folgt. Die Zeit des Verlustes. Die Zeit, in der klar wird, dass Freud nicht mehr an ihrer Seite ist.

Immer wieder in den vergangenen Monaten lächelte ich innerlich amüsiert, wenn ich ihre Freude, ihren Übermut im Zusammensein mit Freud beobachtete. Sie waren wie Pech und Schwefel. Franzis Leben war angefüllt mit Ritualen rund um Freud: Das allmorgendliche Kuscheln, das gemeinsame Aufstehen, das Pürieren des Futters, … jedes Detail hatte stets mit Freud zu tun. Er bringt mich immer zum Lachen, so sagte sie mir einmal. Immer wenn sie von ihm sprach, leuchteten ihre Augen. Und es ist wahr, seit Freud um Franzi war, ist sie aufgeblüht.

Noch gestern sah ich sie lachen. Sie erzählte mir mit strahlenden Augen von irgendeiner neuen Begebenheit, mit Freud.
Heute Nacht dann stand sie weinend vor meinem Bett. Mit Freud stimme etwas nicht. Sein gesundes Auge sei blutig und er verhalte sich so komisch. Er könne nichts mehr sehen.

Ich stand auf, sah, dass Freud erschrak, als ich ihn berühren wollte. Ich sah, wie er um den Küchentisch kreiste und beinahe über Josephines Schnauze stolperte. Er versuchte sich zu orientieren und seinen Geruchssinn zu nutzen, den er jedoch schon längst verloren hatte.
Schon heute Nacht wusste ich, dass der Abschied gekommen war.

Bereits beim letzten Tierarztbesuch hatte der Tierarzt gesagt, dass Freud niemals mehr gesund werden würde. Vermutlich haben die Bakterien in der Beule auf seiner Stirn sich nach innen durchgefressen und sind zum gesunden Auge vorgedrungen. Es muss schrecklich gejuckt und gekratzt haben, denn Freud hatte einen unglaublichen Kratzanfall. Das Augeninnere füllte sich mit Blut und es ward dunkel. Nur noch Schatten muss er gesehen haben. Sein Kopf im Nasen-, Stirn- und Augenbereich muss schrecklich geschmerzt haben.

Weil ich nicht wollte, dass wir weiter an Freud „herumdoktern“, er weitere Qualen hinnehmen muss, die mit der Erkrankung oder Behandlungen einhergehen, haben wir ihn heute Mittag von seinen Leiden erlöst.

Wir trauern um unseren Freund, den wir so liebgewonnen hatten und der unser Leben um so vieles bunter machte.

Freud ist ruhig eingeschlafen. Er wird uns immer im Gedächtnis bleiben.
 

Claudia Hauer

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Rosinka hat es nicht geschafft

Erstellt von Claudia am 2. November 2009

Leider erreichte mich die Nachricht, dass Rosinka den Morgen nicht erlebt hat.

Aus der Mail von Siggi:

"Die Tierklinik in Potsdam hat heute morgen angerufen und mitgeteilt, dass Rosinka die Nacht nicht überstanden hat. Sie hat zwar den Gassi-Geher gestern abend noch mit einem Schwanzwedeln begrüßt, war aber kaum in der Lage aufzustehen. Heute nacht so gegen 4.00 Uhr wird sie dann ihre letzten Atemzüge gemacht haben.
 
Wir sind so traurig über diesen Verlust, da Rosinka ein wirklich toller Hund war. Sie war sehr lernwillig und ich hatte den Eindruck, dass sie es allen recht machen wollte. Sie hatte sich innerhalb kürzester Zeit ihre "Unarten" wie an der Leine ziehen oder hochspringen abgewöhnt.
 
Rosinka machte am Donnerstag und Freitag einen so fitten Eindruck, dass wir nicht gedacht hätten, dass irgendetwas nicht stimmen könnte, also haben wir sie am Freitag impfen lassen. Am Freitag Mittag hat sie sich dann übergeben und wir haben angenommen, dass sie die Impfung vielleicht nicht so gut verkraftet hat – kann ja mal vorkommen.
 
Am Samstagnachmittag ist sie sogar noch mit unserer Hündin über das Feld getobt. Aber in der Nacht von Samstag auf Sonntag hat sie fast nur erbrochen. Um 5.00 Uhr in der Früh kam noch blutiger Durchfall hinzu. Wir sind dann nach Potsdam in die Klinik gefahren und dort wurden sofort alle erforderlicher Maßnahmen eingeleitet.
 
Am Sonntag nachmittag ging es Rosinka lt. Auskunft des Arztes unverändert, also weder besser noch schlechter. Wir hatten Hoffnung.
 
Wir können gar nicht verstehen, dass diese Krankheit so drastische Auswirkungen haben konnte und alles so schnell ging.  Aufgrund der geringen Anzahl der Leukozyten in Rosinkas Blut muss sie sich wohl schon irgendwo angesteckt haben, bevor sie zu der Welpennothilfe kam. Leider kann nicht festgestellt werden, ob es nun tatsächlich der Parvo-Virus war, da sie ja nun den Impfstoff schon in sich trug und diese Viren im Kot sowieso auftauchen würden. Ich kann nicht beschreiben wie unfassbar das alles für uns ist…
 
Traurige Grüße von Siggi"

Wir nehmen nun Abschied von Rosinka, die hoffentlich hinter der Regenbogenbrücke unbeschwert und glücklich ist. Leb wohl!

Ebenso drücken wir Siggi, die gleich bei ihrem ersten Pflegehund so heftig die "Risiken und Nebenwirkungen" unserer Arbeit erfahren musste. Es tut uns unendlich leid und wir danken Dir, dass Du Rosinka in der knappen Zeit so viele schöne Stunden beschert hast.

Claudia Hauer

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Unfassbarer Verlust

Erstellt von Claudia am 15. Oktober 2009

In den frühen Morgenstunden erreichte mich die Nachricht über den plötzlichen Tod von Katzenkind Zera.

Beide Kätzchen waren in den vergangenen Tagen putzmunter, hatten gut gefressen und auch die Verdauung war absolut in Ordnung. Um 04:30 Uhr wachte Heike T. auf, weil ein komisches Gefühl sie trieb. Zera kam ihr entgegen, schnurrte, machte ein Häufchen und wurde mit ins Bett genommen. Gegen 05:30 Uhr jammerte Zera zweimal, schnaufte einmal und war tot.

Wir sind fassungslos über diesen plötzlichen und so erschreckend unerwarteten Tod und suchen verzweifelt nach Ursachen – auch um etwaige Gefahren für Wiebke und ggf. Agathe ggf. abzuwenden.

Das Durchleuchten sämtlicher äußerer Faktoren (Stress-Symptomatik, möglicher Wurmbefall etc.) haben keinerlei Anhaltspunkte oder Indizien ergeben.

Der Vorstand hat daher in diesem besonderen Fall entschieden, Zera in die Pathologie zur Klärung der Todesursache einzuschicken.

Über die Ergebnisse werden wir natürlich informieren.

 

***********************************************

Zera, ich und viele andere sind sehr traurig und zutiefst erschüttert, dass Du nun über das Land hinter die Regenbogenbrücke gegangen bist. Ich kann nicht verstehen, zermartere mir das Hirn nach den Ursachen, doch noch suche ich vergeblich. Ich denke daran, wie ich mich von Dir verabschiedet habe. Du warst so kuschelig, schnurrtest und legtest Deinen kleinen Körper in meine Hand. Dein Köpfchen schmiegte sich immer wieder an meine Finger.  Es ist ein großer Trost, dass Du in den Armen und in der Geborgenheit und Wärme Deiner Pflegemami gestorben bist. In den Tierheimen, so wird erzählt, geschieht mit vielen Katzenkindern momentan genau dasselbe wie mit Dir, nur sterben die Kätzchen dort ohne eine streichelnde Hand.

Du warst ein tolles Kätzchen – so eines, wie es sich viele Menschen als Partner erträumen. So ziehe hinüber und sei frohen Mutes, denn es erwarten Dich Deine Geschwister. Und auch wir werden irgendwann folgen und uns wiedersehen.

Claudia Hauer

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Wieder ist der Weg über die Regenbogenbrücke begangen worden …

Erstellt von Claudia am 27. September 2009

Biggerline ist tot.

Über zwei Wochen hat die kleine Maus tapfer gekämpft und war in den letzten Tagen eigentlich sehr fit, hat gut gefressen und auch die Verdauungsprobleme schienen besser zu werden.

Am Samstag Mittag war sie bei der Fütterung sehr schlapp und schlaff und konnte auch ihren Kopf nicht mehr alleine halten. Durch ihren Körper gingen komische Wellen, Probleme beim Atmen schien sie auch zu haben. Ich hielt sie in meinen Händen und streichelte sie. Kurze Zeit später ist sie im Kreise ihrer Schwestern über die Regenbogenbrücke gegangen.

Es gab sehr viele Parallelen zu dem Krankheitsverlauf von dem Katerchen von Claudia, wir vermuten, dass dieselbe Krankheit vorlag. Vieleicht ist sie aber doch an den Auswirkungen der Atemwegserkrankung gestorben, obwohl sie die letzten Tage nahezu symptomfrei war.
Sie war ja von Beginn an viel kleiner als ihre Schwestern und wog zum Schluss auch über 50 gr. weniger, obwohl sie schön stetig zu nahm.

Ich bin sehr traurig, dass Biggerline den Kampf verloren hat und hoffe und wünsche mir so sehr, dass die anderen Kätzchen aus dem Wurf überleben.
Mein Sorgenkind Nr. 2 Agathe kränkelt auch immer wieder und will nicht richtig trinken, ich hoffe, sie hat nicht dieselbe Krankheit wie das Katerchen und Biggerline.
Bitte drückt die Daumen !

Silke aus Konradshöhe

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Eine Kerze für das namenlose Kätzchen

Erstellt von Claudia am 14. September 2009

Und wieder geleitete ich ein Pflegetierchen von der Erde hinüber über die Regenbogenbrücke, ins Land, wo es keinen Kummer, keine Pein, keine Qual gibt. Das namenlose schwache Katerchen ist heute nachmittag durch den Tierarzt von seinem Leiden erlöst worden.

Ich berichtete ja schon von den ungewöhnlichen Wellen, die ab und an durch seinen Körper gingen. Seit heute Nacht hatte dies stark zugenommen. Ab mittags hat sich der Kleine dann gar nicht mehr entspannen können, sein Körper kämpfte über Stunden nur mit dieser Art Krämpfe, die für mich so aussahen, als wären es epileptische Anfälle. An Futtergaben war unter diesem Umständen nicht mehr zu denken, da die Erstickungsgefahr ganz enorm ist. Ich hoffte noch, dass er schnell von alleine hinübergeht, streichelte ihn, wärmte ihn, um ihn den Abschied so angenehm wie möglich zu machen.

Als Pamuya dann leise winselte, wusste ich, es ist Zeit, ihm die Qual zu verkürzen, den Kampf um seinetwillen zu beenden.

So machte ich mich auf zu diesem letzten Gang. Die Tierärztin meinte, es könne vom Gehirn/den Nerven kommen und Tierschutz bedeute in diesem Falle, dem Leid schnellstmöglich ein Ende zu setzen. Ich küsste den Zwerg zum Abschied, sagte ihm Lebwohl und innerhalb weniger Sekunden war er auch schon dort: Im Regenbogenland, wo ich ihn eines Tages wiedersehen werde.

Machs gut, kleiner Freund. Du hast wacker gekämpft. Es hatte so vielversprechend angefangen. Es hat nicht sollen sein.

Claudia Hauer

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Kastor ist im Regenbogenland

Erstellt von Claudia am 4. September 2009

Gestern haben Sandra und ich Kastor auf seinen Weg ins Regenbogenland begleitet.

Kastors Schmerzen nahmen zu, er biß immer häufiger in seine Pfoten und er fiel spontan um und konnte nicht mehr aufstehen.

Claudia Hauer

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Für Gregor

Erstellt von Claudia am 18. August 2009

Kleine Seele

Kleine Seele ich lass Dich geh’n,
denn ich weiß wir werden uns wiederseh’n
Dein Leben hier auf Erden war viel zu schnell vorbei.
Ich liebe Dich, deshalb gebe ich Dich frei.
Dein Leiden hat jetzt ein Ende,
ich übergebe Dich in mächtigere Hände.
Kleine Seele, es tut sehr weh,
doch ich hoffe dass Du gut über den Regenbogen gehst…
Kleine Seele, ich lass Dich geh’n,
denn ich weiß wir werden uns wiederseh’n!

 

*Gregor hatte keine Chance und rang bereits während der Fahrt zum Tierarzt mit dem Tod. Die erlösende Spritze verkürzte nur sein Leid, seinen Schmerz, seine Qual.

Gregor steht für all jene Tiere, die Produkt ihrer Umwelt, ihrer lieblosen Haltebedingungen sind und deren Leben endete, bevor es begann. Für ihn und für andere wurde einst die Welpennothilfe geboren. Dennoch konnte auch die Abgabe in der Welpenklappe seinen Tod nicht verhindern, sondern ihm lediglich in der kurzen Zeit seines Lebens noch etwas "Gutes" vermitteln. Und selbst hierfür macht es Sinn.

Ich freue mich, Gregor noch ein wenig Liebe, ein wenig Abwechslung, ein wenig von der Buntheit der Welt, ein wenig Fürsorge und Geborgenheit habe schenken können. Gregor starb nicht allein. Großer Dank gebührt der Pflegestelle, die sich aufopferungsvoll zwei Nächte und einen Tag um das kleine Kätzchen gekümmert hat. Sie verdient unseren vollen Respekt und unsere Anerkennung.

Ich danke Henrik und Franzi, mit denen ich meine Gedanken zu Gregor austauschen konnte und die sich viel Zeit genommen haben, ihn zu kuscheln, um ihm das Gefühl zu vermitteln, das Leben lohne sich. Es war dennoch nicht umsonst.

Claudia Hauer

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