Erstellt von Claudia am Donnerstag 26. Januar 2012
Die Zeit rennt mir nur so davon und ein Stückchen weit habe ich das Gefühl, jeder freien Minute hinterherzujagen. Aber keine Sorge, liebe Leser, ich bin das gewohnt! Und ich kenn es gar nicht so recht anders
Was waren die einprägsamsten Erlebnisse der letzten Tage? – Ich will Sie Ihnen erzählen. Mir fällt als erstes ein, wie mein Jüngste Nessie heute morgen die Treppen hinunterstiefelte und zum Hundertsten Male lachend beteuerte, dass ihre Mama mit Hunden sprechen könne. Nein, das ist keine "Angeberei", sondern schlichtweg Kindermund. Zu ebenjenem Satz fügt Nessie stets die Geschichte dran: "Du weißt doch noch, als wir diesen Pflegewelpen hatten? Als wir auf der Couch lagen und ich mit ihm kuscheln wollte? Er wollte nicht und zappelte unruhig hin und her. Ich konnte tun, was ich wollte, er beruhigte sich nicht. Ich fragte Dich, was der Hund denn nur hätte und du sagtest nach kurzem Anschauen, dass er eine Kuhle sucht, um sich dort hineinzukuscheln. Und dann weißt du sicher noch, Mama, dass ich ihm diese Kuhle gemacht habe, direkt an meinem Körper, und der Welpe, wer war das noch gleich?, sich dort zufrieden hineinlegte und das Kuscheln gerettet war …. Mama, Du kannst mit Hunden sprechen!"
Ich muss immer lachen, weil ich mir diese "Story" inzwischen zum Hundertsten Mal angehört habe. Dennoch immer wieder gern
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Unwirsch war ich heute Nacht. Nach einem wirklich sehr, sehr schweren Arbeitstag und vielen anderweitigen Pflichten ging ich zu 23:30 Uhr in mein Bett. Ich streichelte meiner Jüngsten über die Wangen, freute mich an ihrem gleichmäßigen Atmen, legte mich zur Seite und schlief auf der Stelle ein. Gegen 00:00 Uhr läutete das Telefon Sturm und erschrocken über die nächtliche Störung ging ich sogar ran … Eine Frau war dran und berichtete mir von unzumutbaren Haltungszuständen bei Hundehändlern in der Nähe. Ganz sicher eine schreckliche Sache. Nachdem ich in ein, zwei Sätzen feststellen konnte, dass keine unmittelbare Lebensgefahr für irgendein Tier bestand und meine müden Gedanken mir versicherten, dass kein Ordnungs- oder Veterinäramt der Welt nachts irgendetwas tun würden, fragte ich die Frau, ob wir nicht morgen früh alles eingehend besprechen könnten. Ich erhielt daraufhin die volle Breitseite einer erbosten "Tierretter-Melderin". Haßerfüllt brüllte sie ins Telefon, sie würde der "Stadt" melden, dass wir nur arbeiten, wenn "uns danach ist". Dann knallte sie den Hörer auf. Ich musste echt darüber schmunzeln, weil keine "Stadt" der Welt sich dafür interessiert, wann, wie und ob wir überhaupt arbeiten. Tierschutz, wenn nicht von Staates wegen gefördert (wie zum Beispiel Tierheime), bekommen keinen Cent Förderung … Alles freiwillig …
Die Frau rief übrigens heute mittag erneut an und begann ihr Telefonat mit … nein, nicht mit einer Entschuldigung, sondern mit …"Wir hatten heute Nacht wohl einen schlechten Start." Jupp! Absolut richtig! Ich bin nicht nachtragend und so nahm ich mir Zeit, sie ausführlich zu beraten ….
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Mein Lacher des Tages hatte ich heut im Tierhaus: Ständig gibt es dort neue Mitarbeiter. Es ist wie am Bahnhof, ein Kommen und Gehen. Und einer der Neuen nahm mich am Ende des Tages beiseite und sagte: "Entschuldigen Sie bitte noch vielmals dafür, dass ich mich ständig bei Ihnen entschuldige …" Einfach lustig.
Ihre Claudia Hauer